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Einsatzfall · Für Agenturen und Beratungen

Eigenes Leistungsangebot erweiternVon Gestaltung und Strategie zu Inhalten und Planung

Kurzantwort

Eine Agentur oder Beratung erweitert ihr Leistungsangebot, indem sie vorhandenes Kundenwissen zur Grundlage für Inhalte und Planung macht. Eine Designagentur ergänzt Gestaltung um Seitenplanung, Inhalte und Kampagnen. Eine Unternehmensberatung überführt strategische Ergebnisse in Website, Kampagnenthemen und Inhaltsentwürfe. Fachliche Prüfung und Freigaben bleiben beim Kundenunternehmen.

Eine Designagentur gestaltet Websites, die überzeugend aussehen - und merkt, dass ihre Kunden für Inhalte, Seitenplanung und Kampagnen zu einem anderen Dienstleister gehen. Eine Unternehmensberatung erarbeitet eine Positionierung, die im Workshop überzeugt - und sieht ein halbes Jahr später, dass auf Website und in der Kommunikation davon wenig angekommen ist.

Beide Fälle haben denselben Kern: Ihr kennt das Kundenunternehmen bereits gut. Die Lücke liegt zwischen dem, was ihr heute liefert, und dem, was das Kundenunternehmen danach braucht. Dieser Use Case beschreibt, wie ihr euer Leistungsangebot genau an dieser Stelle erweitert - um Inhalte, Marketingplanung und die Überführung strategischer Ergebnisse in Website und Kampagnen.

Zwei Ausgangslagen, eine Lücke

Die Designagentur: Ihr verantwortet Gestaltung und oft auch die technische Umsetzung. Inhalte liefert der Kunde - meist spät, meist aus der Innensicht formuliert. Seitenstruktur und Texte entstehen dann aus dem, was gerade vorliegt, nicht aus dem, was die Zielgruppe wissen muss. Das Ergebnis sieht vollständig aus und bewirkt trotzdem wenig. Gleichzeitig geht die Folgearbeit - Inhalte, Kampagnen, laufende Kommunikation - an andere.

Die Unternehmensberatung: Ihr erarbeitet mit dem Kundenunternehmen Positionierung, Zielgruppen und Angebotslogik. Die Ergebnisse liegen in Präsentationen und Workshop-Protokollen. Wer sie in Website-Seiten, Kampagnenthemen und konkrete Inhalte übersetzt, ist oft nicht geklärt. Die Strategie bleibt dann ein Dokument statt ein Marktauftritt.

In beiden Fällen bringt ihr etwas mit, das nicht selbstverständlich ist: das Wissen darüber, was das Kundenunternehmen anbietet, für wen und warum. Genau dieses Wissen ist die Grundlage für Inhalte und Planung.

Was sich mit der Erweiterung ändert

Ihr liefert nicht mehr nur Gestaltung oder Strategie, sondern auch das, was daraus folgt:

  • Für die Designagentur: Seitenplanung und Inhalte entstehen aus dokumentiertem Kundenwissen, bevor gestaltet wird. Ihr könnt Folgeleistungen wie laufende Inhalte und Kampagnenplanung selbst anbieten, statt sie abzugeben.
  • Für die Unternehmensberatung: Strategische Ergebnisse werden in einen Websiteplan, Kampagnenthemen und Inhaltsentwürfe überführt. Die Beratung endet nicht mit der Präsentation, sondern wird im Marktauftritt sichtbar.

Der Unterschied liegt nicht in mehr Output, sondern in einer gemeinsamen Grundlage: Zielgruppen, Kaufanlässe, Einwände und Angebotsaussagen sind dokumentiert und abgestimmt - und alle weiteren Ergebnisse leiten sich daraus ab.

Vorgehen: Vom Kundenwissen zu Inhalten und Planung

Schritt 1: Vorhandenes Wissen zusammenführen

Das Kundenunternehmen hat Wissen über Zielgruppen, Produkte und Markt - in Unterlagen, Gesprächsprotokollen, Produktbeschreibungen und bei den Menschen, die täglich mit der Kundschaft sprechen. Als Beratung habt ihr zusätzlich eure Workshop-Ergebnisse. Ihr führt dieses Wissen strukturiert zusammen: Welche Zielgruppen gibt es, welche Aufgaben haben sie, welche Kaufanlässe sind dokumentiert, welche Einwände kommen im Vertrieb wiederholt vor?

Das ist keine Marktforschung. Es ist das Sichtbarmachen von Wissen, das schon vorhanden ist, aber noch nicht gemeinsam nutzbar.

Schritt 2: Bedarf mit Bestand abgleichen

Aus dem dokumentierten Kundenwissen leitet ihr ab, welche zusätzlichen Leistungen das Kundenunternehmen braucht - und was davon heute schon vorliegt. Für eine Designagentur sind das meist Seitenkonzept und Texte, für eine Beratung die Überführung der Strategie in Kampagnen und Inhalte. Die Website-Konzeption ist dabei ein häufiges Beispiel, aber nicht das einzige: Auch laufende Kampagnen, Newsletter oder Vertriebsunterlagen können aus derselben Grundlage entstehen.

Dieser Abgleich ist nachvollziehbar - für euch, für das Kundenunternehmen und für alle Beteiligten.

Schritt 3: Die erweiterte Leistung planen

Für die Designagentur: Aus dem Abgleich entsteht ein Seitenkonzept mit einem klaren Schwerpunkt je Seite, aus dem ihr Texte entwickelt, bevor gestaltet wird. Für die Beratung: Aus den strategischen Ergebnissen leitet ihr Kampagnenthemen und Inhalte ab, die die Positionierung im Marktauftritt sichtbar machen. Bestehende Seiten, die ihren Zweck erfüllen, bleiben. Ein Relaunch ist eine Möglichkeit, keine Pflicht.

Schritt 4: Inhalte aus derselben Grundlage entwickeln

Website-Texte, Beiträge, Newsletter und Kampagneninhalte entstehen aus denselben dokumentierten Grundlagen. Argumente und Aussagen passen zusammen, weil sie aus demselben Kundenwissen abgeleitet sind - nicht weil ein Styleguide es vorschreibt.

Schritt 5: Prüfen und freigeben

Inhalte, die auf Basis KI-gestützter Entwürfe entstehen, brauchen fachliche Prüfung. Ihr entscheidet mit dem Kundenunternehmen, welche Angaben als verbindliche Grundlage gelten und welche Aussagen vor der Veröffentlichung geprüft werden müssen. Freigaben bleiben bei den zuständigen Personen im Unternehmen.

Was das Kundenunternehmen davon hat

Das Kundenunternehmen bekommt Gestaltung, Strategie, Inhalte und Planung aus einer Hand und auf einer gemeinsamen Grundlage. Statt Texte zu kommentieren, ohne zu wissen, worauf sie beruhen, sieht es die Grundlagen hinter den Aussagen. Es kann Angaben korrigieren, Schwerpunkte verschieben und Ergebnisse freigeben - im selben Arbeitsbereich, in dem ihr die Inhalte entwickelt.

Damit wird nachvollziehbar, warum eine Seite geplant ist, welche Zielgruppe sie anspricht und welche Aufgabe sie erfüllt. Das trägt über das aktuelle Projekt hinaus - auch für die nächste Überarbeitung und die laufende Kommunikation.

Beispielhaftes Szenario

Das folgende Szenario ist ein vereinfachtes Beispiel zur Veranschaulichung, kein Kundenprojekt.

Ausgangslage: Eine Designagentur gestaltet für einen Maschinenbauer die neue Website. Texte und Seitenstruktur sollte der Kunde liefern; die Inhalte kommen spät und beschreiben vor allem die Innensicht.

Arbeit in MarketLinQ: Die Agentur erfasst mit dem Kunden Zielgruppen, ihre Fragen und die passenden Leistungen im Kundenbereich. Daraus entstehen ein Seitenkonzept und Textentwürfe, die der Kunde prüft und freigibt, bevor gestaltet wird.

Ergebnis: Die Agentur liefert neben der Gestaltung auch Seitenkonzept und Texte - und kann auf derselben Grundlage später Kampagnen und laufende Inhalte anbieten.

Für wen dieser Use Case passt

Dieser Use Case passt, wenn ihr

  • als Design- oder Webagentur vor allem gestaltet oder technisch umsetzt und eure Kunden für Inhalte, Konzept und Kampagnen bisher an andere abgebt,
  • als Unternehmensberatung strategische Ergebnisse erarbeitet, die im Unternehmen selten in Website, Kampagnen und Inhalte überführt werden.

Voraussetzung ist, dass das Kundenunternehmen bereit ist, sein Wissen zu teilen und Ergebnisse aktiv zu prüfen. Ein Konzept, das ohne fachliche Mitwirkung entsteht, bleibt eine Annahme - auch wenn es gut aussieht.

Wir klären gemeinsam, ob und wie dieser Schritt für euch umsetzbar ist.

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